Lernen in einer virtuellen Welt

Stefan Pauli, vor langer Zeit einmal Elektro-Schüler der Berufsschule Schongau, heute Vertriebsleiter des Elektro-Großhandels Sonepar in der Region Allgäu, ermöglichte mit seinem Team vom Sonepar InnovationsLAB unseren Elektro-Schülern und allen interessierten Lehrern des Beruflichen Schulzentrums Schongau, an 2 Tagen im „Innovation Lab“ einen Blick in die Zukunft.

Das interaktive Erlebnis fand in einem 12 Meter langen Showtruck der Firma Sonepar statt und zog unsere Schüler aber auch uns Lehrer auditiv, visuell und motorisch 45 Minuten lang in eine andere Welt.

Ein riesiger Bildschirm ließ sich mit Gesten steuern und zeigte uns mehrere Kurzfilme darüber, wo es elektrotechnisch hingehen soll. Über einen Multi-Touch-Table konnten wir uns selbst über die neueste Technik und Trends informieren. Mit einer VR (virtual reality)-Brille sind wir in eine dreidimensionale virtuelle Welt eingetaucht. Sogar unsere eigenen Hände waren in dieser Welt sichtbar und wir konnten damit in der virtuellen Welt haustechnische Anlagen steuern. Ein weiteres Highlight war ein halb-durchsichtiger Bildschirm, der je nach seiner Positionierung Wissenswertes zu den dahinterliegenden Gegenständen zeigte.

Die vorgestellten Techniken werden unsere Elektro-Schüler für ihre Kunden im privaten genauso wie im geschäftlichen Bereich in naher Zukunft bereitstellen und installieren. Inhaltlich lernten unsere Elektroniker sehr anschaulich, welche Umsetzungsmöglichkeiten sich für „Smart Home“ in der Gebäudetechnik ergeben. So betraten sie in der virtuellen Welt ein Haus und steuerten darin Licht, Jalousien, Kommunikationsgeräte und ein Kamin-Feuer. Beim Verlassen des Hauses aktivierten sie die Alarmanlage und fuhren anschließend als Beifahrer in einem Elektroauto BMW i8 eine virtuelle Spritztour.

Das freundliche Team von Sonepar gab zusätzliche technische Informationen und beantwortete alle Fragen der Besucher.

Unser neuer Schulmensa-Betreiber Augustin Catering GmbH versorgte das Sonepar-Team in den zwei Tagen ihres Aufenthaltes dankenswerterweise kostenlos mit Speis und Trank.

 

„Smart Home“ > „Intelligentes Zuhause“:

Viele Geräte im Haus sind miteinander datentechnisch vernetzt. Der Hausbesitzer lässt beispielsweise das Licht, die Haushaltsgeräte, die Photovoltaikanlage, Temperatursensoren und Bewegungsmelder untereinander kommunizieren oder steuert die Ereignisse in seinem Haus per Tablet von jedem Ort der Welt fern. Benutzer erhalten damit Komfort, können Energie sparen und erhalten Sicherheit vor unerlaubtem Zutritt.