Die etwas andere Abschlussfahrt der VIN 12b/c

Als sich die zwei Klassen mit ihren Lehrern am 2. Juni um ein Uhr morgens an der Berufsschule getroffen haben, hat keiner daran gedacht, dass einige ihren Abend in einer Polizeistation verbringen oder auf der Rückfahrt drei Stunden auf einem Parkplatz in der Schweiz festsitzen würden. 

Als die Gruppe in Mailand angekommen war, konnte sie nicht einchecken. Das ging erst um 13 Uhr. Da der Bus allerdings schon um halb acht da war, musste die Zeit irgendwie überbrückt werden. Also wurde beschlossen den Mailänder Dom zu erklimmen, die einen wacher als die anderen. Nach einer Stärkung in einem netten Café waren auch die Letzen mehr oder weniger bereit dafür. Doch damit nicht genug. Auf dem Weg zum Domplatz haben wir noch Michelle Hunziker getroffen, die sich bereit erklärte mit aufs Klassenfoto zu kommen. Nachdem wir wieder ins Hotel gekommen sind konnten nun auch die Zimmer bezogen werden. Abends hat man sich aufgeteilt. Die Lehrer sind Essen gegangen, andere haben sich nach einer Bar umgesehen.

Am nächsten Tag wurden uns ein paar Sehenswürdigkeiten gezeigt. Von der Mailänder Skala bis hin zur Universität. Es war informativ und sehr unterhaltsam. Danach hatte jeder die Möglichkeit Mailand auf eigene Faust zu erkunden. Einige sind shoppen gegangen, andere haben sich den Austragungsort des diesjährigen Champions-League-Finales angeschaut. Jeder hat etwas gefunden was ihn interessiert hat. Am Abend haben sich alle gemeinsam auf den Weg gemacht, um etwas zu Essen. Da es allerdings schwierig war 40 Personen in einem Restaurant unterzubringen, hat man sich aufgeteilt.

Schlussendlich hat man sich aber doch noch in eine Bar setzen können und die letzten zwei Tage Revue passieren zu lassen und Erlebnisse wurden ausgetauscht. Um die letzte U-Bahn zu erreichen musste man sich allerdings kurz vor 12 Uhr beeilen. Einige mit Erfolg. Leider fuhr diese aber auch nur bis zum Domplatz, was bedeutete, dass man die letzte halbe Stunde zu Fuß bewältigen musste.

Am Abreisetag wollten wir noch einen Zwischenstopp am Comer See einlegen, doch leider spielte das Wetter nicht mit, weswegen gemeinsam beschlossen wurde, direkt nach Hause zu fahren. Das hatte nicht so geklappt wie erhofft. In der Schweiz gab unser Bus den Geist auf. Auf dem Parkplatz einer Gaststätte wurde nach der Ursache für das Problem gesucht, allerdings konnte nicht direkt festgestellt werden was los ist. Also wurde ein Ersatzbus angefordert, der aber auch erst drei Stunden später vor Ort war.

An sich war es ein toller Abschluss der Berufsschulzeit, der vermutlich noch länger in Erinnerung der Schüler und Lehrer bleiben sollte.